Im Hof
Laub rechen. Immer und ständig.
Selbst, von Hand, mit Rechen. Zum Kopf klar kriegen.
Ehrensache.
Ella bei Erker und Kräutern helfen.
Tomaten abräumen und auslegen. Kohlpflanzen versorgen.
Nach den Bäumen und Erkerpflanzen sehen.
Hochheimer Markt. Carlsson treffen. Das Jahr besprechen.
Doc Niewöhner wegen Helleboren fragen.
Hütte ordnen. Schuppen ordnen.
Werkzeug pflegen.
Kompost versorgen
Beete mulchen. Bodenprobe.
Weg anlegen.
Beerenobst planen (Ableger nehmen!)
Büsche lichten
Bäume schneiden
Hecken schneiden.
Rasen pflegen.
Stauden ordnen und einwintern.
Tee kochen. Feuer machen. Maronen rösten.
Asche sammeln. Füsse hoch.
Im Haus:
Vögel füttern. Katzen ärgern - und versorgen. Ella helfen.
Montag, 30. Oktober 2017
Freitag, 27. Oktober 2017
Erntezeit.
Die Ernte war vorbei. Die Schränke gefüllt. Nun ging es ans Einwintern.
Ans Dankbar sein, Loslassen und die Dunkelheit umarmen.
Wurzeln schlagen. Ausruhen. Kraft schöpfen.
Ans Dankbar sein, Loslassen und die Dunkelheit umarmen.
Wurzeln schlagen. Ausruhen. Kraft schöpfen.
Samstag, 19. August 2017
Elfensommer - Erntezeit.
Torben, Carlsson und Ella saßen um Ellas Tisch und dachten nach.
Der Sommer war lang und arbeitsreich gewesen.
Torben hatte geerntet, Ella Gelees gekocht und Kräuter getrocknet, und Carlsson hatte seine Sachen zu ihnen gebracht.
Alle paar Jahrhunderte, wenn die Zeiten sich wandelten, gingen Elfen auf Reisen. Nun war Carlssons Zeit.
Er würde den Rhein verlassen und auf die Höhe ziehen.
Dort wurde er gebraucht.
Gemeinsam hatten sie seine Sachen aus vierhundert Jahren Rheinzeit gesichtet und sortiert.
Einige Sachen wieder zurück gegeben, einige Räume neu geordnet.
Torben würde einiges Werkzeug in den Garten übernehmen.
Ella einige Bücher in den Bücherschrank ihrer Menschen stellen.
Sie mussten jetzt nur noch seinen Wanderstock aus den 1920ern wiederfinden, dann wäre Carlsson zum Aufbruch bereit.
Er würde in die Stadt kommen, Torben bei der Anlage des Gartens helfen.
Einige Beete mussten verändert werden.
Bei der Gelegenheit Ella Korrektur lesen helfen.
Ihr Mensch hatte sich aufs Schreiben verlegt.
Dann würde er zum Winter auf die Höhe ziehen...
Der Sommer war lang und arbeitsreich gewesen.
Torben hatte geerntet, Ella Gelees gekocht und Kräuter getrocknet, und Carlsson hatte seine Sachen zu ihnen gebracht.
Alle paar Jahrhunderte, wenn die Zeiten sich wandelten, gingen Elfen auf Reisen. Nun war Carlssons Zeit.
Er würde den Rhein verlassen und auf die Höhe ziehen.
Dort wurde er gebraucht.
Gemeinsam hatten sie seine Sachen aus vierhundert Jahren Rheinzeit gesichtet und sortiert.
Einige Sachen wieder zurück gegeben, einige Räume neu geordnet.
Torben würde einiges Werkzeug in den Garten übernehmen.
Ella einige Bücher in den Bücherschrank ihrer Menschen stellen.
Sie mussten jetzt nur noch seinen Wanderstock aus den 1920ern wiederfinden, dann wäre Carlsson zum Aufbruch bereit.
Er würde in die Stadt kommen, Torben bei der Anlage des Gartens helfen.
Einige Beete mussten verändert werden.
Bei der Gelegenheit Ella Korrektur lesen helfen.
Ihr Mensch hatte sich aufs Schreiben verlegt.
Dann würde er zum Winter auf die Höhe ziehen...
Freitag, 23. Juni 2017
Mittsommer - Johannistag
Aus Torbens Notizbuch:
'Zwischen Sommerwende und Johanni ist eine gute Zeit zu schauen,
wie in Gärten die Sonne steht und wie die Schatten fallen, wenn sie hoch steht.
'Zwischen Sommerwende und Johanni ist eine gute Zeit zu schauen,
wie in Gärten die Sonne steht und wie die Schatten fallen, wenn sie hoch steht.
Morgens, mittags, abends schauen, wo Licht und Schatten sind, ist ideal.'
Mittwoch, 7. Juni 2017
No. 15 - 8. Juni - Elfensommer
Torben ging bedächtig den Gartenweg entlang.
Pfingsten war vorbei, die Pfingstrosen verblühten.
Die ersten Taglilien öffneten sich.
Es war kühler geworden, so wie es sein sollte,
wenn auch nicht gar so kühl wie früher.
Der Zustand hieß Schafskälte und war gut so.
Die Bäume entschieden, welche Früchte sie reifen wollten,
und warfen die übrigen ab.
Torben war froh über seine Zipfelmütze,
gestaltet, alles abprallen zu lassen.
Vom Steinschlag mittelalterlicher Minen hin zu Juni-Äpfeln.
Er besprach sich mit den Obstbäumen.
Nickte den Apfelbäumen zu, die dieses Jahr ordentlich trugen.
Wie alle zwei Jahre.
Er fragte, ob er nachschauen und ausdünnen sollte,
um die Last der Früchte besser zu verteilen,
dem Baum zu ermöglichen, auch im nächsten Jahr zu tragen.
Er nickte den Aprikosen und Renekloden zu,
die ordentlich angesetzt hatten und anfingen, ihre Früchte zu färben.
Er tätschelte die Kirschen, süß wie sauer, rot und reif,
und seufzte beim Birnenbaum, der früh geblüht und späten Frost abbekommen hatte.
Die Reben blühten und setzten Frucht an.
Johannisbeeren, Stachelbeeren und ihre Verwandten färbten sich.
Für Kostproben war es zu früh. Sie waren noch sauer.
Rhabarber und Spargel setzten zum Endspurt an.
Nach Johanni würden sie ausruhen und nicht mehr geschnitten werden.
Torben besprach, was er noch nehmen wollte.
(Ella erzählte seit einigen Wochen angesichts sich leerenden Löwenzahn-Gelees von Rhabarber-Rezepten und Rosenblüten).
Und wieviel Kompost die Pflanzen brauchten, um neue Kraft zu sammeln.
Dann nahm er Himbeerblätter und Zitronenmelisse als Haustee,
tränkte die Wildbienen, grüßte den Schachtelhalm in Nachbars Garten,
klopfte die Erde von den Gartenstiefeln, sah nach dem Rechten
und ging nach Hause.
Mittsommer war heraufgezogen.
Pfingsten war vorbei, die Pfingstrosen verblühten.
Die ersten Taglilien öffneten sich.
Es war kühler geworden, so wie es sein sollte,
wenn auch nicht gar so kühl wie früher.
Der Zustand hieß Schafskälte und war gut so.
Die Bäume entschieden, welche Früchte sie reifen wollten,
und warfen die übrigen ab.
Torben war froh über seine Zipfelmütze,
gestaltet, alles abprallen zu lassen.
Vom Steinschlag mittelalterlicher Minen hin zu Juni-Äpfeln.
Er besprach sich mit den Obstbäumen.
Nickte den Apfelbäumen zu, die dieses Jahr ordentlich trugen.
Wie alle zwei Jahre.
Er fragte, ob er nachschauen und ausdünnen sollte,
um die Last der Früchte besser zu verteilen,
dem Baum zu ermöglichen, auch im nächsten Jahr zu tragen.
Er nickte den Aprikosen und Renekloden zu,
die ordentlich angesetzt hatten und anfingen, ihre Früchte zu färben.
Er tätschelte die Kirschen, süß wie sauer, rot und reif,
und seufzte beim Birnenbaum, der früh geblüht und späten Frost abbekommen hatte.
Die Reben blühten und setzten Frucht an.
Johannisbeeren, Stachelbeeren und ihre Verwandten färbten sich.
Für Kostproben war es zu früh. Sie waren noch sauer.
Rhabarber und Spargel setzten zum Endspurt an.
Nach Johanni würden sie ausruhen und nicht mehr geschnitten werden.
Torben besprach, was er noch nehmen wollte.
(Ella erzählte seit einigen Wochen angesichts sich leerenden Löwenzahn-Gelees von Rhabarber-Rezepten und Rosenblüten).
Und wieviel Kompost die Pflanzen brauchten, um neue Kraft zu sammeln.
Dann nahm er Himbeerblätter und Zitronenmelisse als Haustee,
tränkte die Wildbienen, grüßte den Schachtelhalm in Nachbars Garten,
klopfte die Erde von den Gartenstiefeln, sah nach dem Rechten
und ging nach Hause.
Mittsommer war heraufgezogen.
Samstag, 6. Mai 2017
No. 14 Elfeneinschub. Ella bloggt - Listenwerk
Ella ordnete das Haus. Was mit Listen begann.
Sie schlug eine neue Seite auf und schrieb ihr Lieblingsliste.
Aufgeschrieben von Stephen Covey.
Live.
Love.
Learn.
Leave a Legacy.
Sie hatte begonnen.
Sie schlug eine neue Seite auf und schrieb ihr Lieblingsliste.
Aufgeschrieben von Stephen Covey.
Live.
Love.
Learn.
Leave a Legacy.
Sie hatte begonnen.
Freitag, 17. März 2017
No.13 17. März - Patrick. Und Gertrud.
'Sankt Gertrud schleust den Garten auf.'
Am siebzehnten März begann nach dem Bauernkalender die Gartensaison.
Für Torben hatte sie längst begonnen.
Er hatte Hütte und Schuppen aufgeräumt und eingerichtet,
die Stauden geschnitten, das Spargelbeet geharkt,
den Kompost geprüft und begonnen, die Rosen zu schneiden.
Es war warm geworden. Die Forsythien blühten. Nun war Zeit dazu.
Er musste noch Weidenzweige häckseln und neue Beerenbeete damit mulchen.
Weidenrinde enthielt Wurzelhormon.
(Die Menschen hatten es als Acetylsalicylsäure nachgebaut
und verwendeten es zum Blut verdünnen).
Das würde neuen Pflanzen helfen.
Torben plante.
Von den Stachelbeeren würde er Schnittholz nehmen,
um neue Pflanzen anzuziehen.
Und zwischen die alten Pflanzen Johannisbeeren-Stecklinge setzen.
Wegen der Himbeeren hatte er sich mit dem Gartennachbarn unterhalten.
Die Sorte, die derzeit durch die Gärten wanderte,
wuchs sehr stark und trug nicht gut.
Vielleicht konnte er hier neue Pflanzen finden und weitergeben.
Der Kompost war fertig.
Er kam dann nächste Woche auf die frisch gehackten Beete.
Möhren und Pastinaken waren gesät. Reihen von Steckwiebeln waren gesteckt.
Tomaten und Auberginen-Setzlinge wuchsen und sangen leise vor sich hin.
Es sollte Regen geben. Er musste einen Wassertank flicken.
Und alte Brombeertriebe ziehen, längst abgeschnitten und als Frostschutz verwendet.
Die Aprikose und die Pflaumen wollten geschnitten werden.
...
Das Frühjahr hatte längst begonnen. Mit aller Macht.
Am siebzehnten März begann nach dem Bauernkalender die Gartensaison.
Für Torben hatte sie längst begonnen.
Er hatte Hütte und Schuppen aufgeräumt und eingerichtet,
die Stauden geschnitten, das Spargelbeet geharkt,
den Kompost geprüft und begonnen, die Rosen zu schneiden.
Es war warm geworden. Die Forsythien blühten. Nun war Zeit dazu.
Er musste noch Weidenzweige häckseln und neue Beerenbeete damit mulchen.
Weidenrinde enthielt Wurzelhormon.
(Die Menschen hatten es als Acetylsalicylsäure nachgebaut
und verwendeten es zum Blut verdünnen).
Das würde neuen Pflanzen helfen.
Torben plante.
Von den Stachelbeeren würde er Schnittholz nehmen,
um neue Pflanzen anzuziehen.
Und zwischen die alten Pflanzen Johannisbeeren-Stecklinge setzen.
Wegen der Himbeeren hatte er sich mit dem Gartennachbarn unterhalten.
Die Sorte, die derzeit durch die Gärten wanderte,
wuchs sehr stark und trug nicht gut.
Vielleicht konnte er hier neue Pflanzen finden und weitergeben.
Der Kompost war fertig.
Er kam dann nächste Woche auf die frisch gehackten Beete.
Möhren und Pastinaken waren gesät. Reihen von Steckwiebeln waren gesteckt.
Tomaten und Auberginen-Setzlinge wuchsen und sangen leise vor sich hin.
Es sollte Regen geben. Er musste einen Wassertank flicken.
Und alte Brombeertriebe ziehen, längst abgeschnitten und als Frostschutz verwendet.
Die Aprikose und die Pflaumen wollten geschnitten werden.
...
Das Frühjahr hatte längst begonnen. Mit aller Macht.
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